Für einen Wettbewerb
Warum ist Knoblauch schädlich für Vampire?
Ein Essay für Vampirhalter
Seit Jahrhunderten forschen Wissenschaftler an dieser schweren Frage. Woher kommt diese Knoblauchallergie und warum sind Vampire besonders gefährdet?
Nun, liebe Leser, das Problem liegt im Vampirismus selbst begründet. Zunächst sammeln wir ein paar Fakten über unsere blutdurstigen Freunde.
Sie sind unsterblich – wenn auch nur fast. Ein Vampir altert nicht und kann so bei guter Pflege Jahrhunderte überleben. Er sollte von Sonne fern gehalten und mit genügend Blut versorgt werden.
Weiterhin machen ihn religiöse Symbole nervös – dies gilt seit langem als bestätigt. Besonders christliche Artefakte können dem Vampir schaden. Zum Beispiel können Weihwasser oder Kruzifixe böse Verbrennungen auf der zarten Haut hinterlassen.
Die Ernährung ist einseitig und schwer zu beschaffen. Genügend Blut sollte es auf jedem Fall in jedem vampirischen Haushalt geben. Zur Not tun es auch entlaufene Tiere.
All diese seltsamen Eigenschaften ziehen nun folgende Konsequenzen nach sich: aufgrund der fehlenden Sonne und der einseitigen Ernährung sehen Vampire zwar unglaublich gut aus aber sie leiden auch an Vitaminmangel.
Gerade Vitamin C und D sind in unserem Körper wichtig. Sie sorgen dafür, dass Enzyme gebildet werden unter anderem auch das Enzym, welches für die Knoblauchverträglichkeit verantwortlich ist.
Der Knoblauch aus der Familie der Lauchpflanzen zeichnet sich durch seinen charakteristischen Geruch aus. Die Aminosäure Alliin ist der Träger dieses Geruchs.
Besonders dieser Geruch ist für Vampire unerträglich – ähnlich wie Rauchbomben für Menschen. Verstärkt wird dies natürlich noch durch die verstärkten Sinnesfähigkeiten der Vampire. Das Fehlen der knoblauch-abwehrenden Enzyme in den Schleimhäuten (z.B. Auge, Nase, Rachen) verursacht starke Schmerzen, die zu Besinnungslosigkeit führen können.
Um ihren Vampir zu schützen sollten sie ihn von Knoblauch fernhalten. Sollte er dennoch damit in Berührung kommen, kann es helfen, wenn sie ihm feuchte Tücher vor das Gesicht halten – am besten mit Lavendelessenzen. Dies hält das Alliin ab.
Um ihren Vampir resistenter gegen Knoblauch zu machen – sollten sie versuchen ihm besonders gesunde Menschen schmackhaft machen (der Biobauer von nebenan vielleicht). Blutorangen und roher Fisch ist ebenfalls gut für ihren Vampir – beides ist Nahrung, die sie vertrage und mögen – zudem ist es auch eine Abwechslung zu dem sonst so beblieben Jungfrauenblut.
Diese Tipps können ihnen helfen, das Leben ihres Vampirs erheblich zu verbessern. Er wird es ihnen danken – sie wissen schon wie. ;)
*der Essay ist im Rahmen eines Adventskalenderwettbewerbes entstanden - er ist unbearbeitet.
Ein Essay für Vampirhalter
Seit Jahrhunderten forschen Wissenschaftler an dieser schweren Frage. Woher kommt diese Knoblauchallergie und warum sind Vampire besonders gefährdet?
Nun, liebe Leser, das Problem liegt im Vampirismus selbst begründet. Zunächst sammeln wir ein paar Fakten über unsere blutdurstigen Freunde.
Sie sind unsterblich – wenn auch nur fast. Ein Vampir altert nicht und kann so bei guter Pflege Jahrhunderte überleben. Er sollte von Sonne fern gehalten und mit genügend Blut versorgt werden.
Weiterhin machen ihn religiöse Symbole nervös – dies gilt seit langem als bestätigt. Besonders christliche Artefakte können dem Vampir schaden. Zum Beispiel können Weihwasser oder Kruzifixe böse Verbrennungen auf der zarten Haut hinterlassen.
Die Ernährung ist einseitig und schwer zu beschaffen. Genügend Blut sollte es auf jedem Fall in jedem vampirischen Haushalt geben. Zur Not tun es auch entlaufene Tiere.
All diese seltsamen Eigenschaften ziehen nun folgende Konsequenzen nach sich: aufgrund der fehlenden Sonne und der einseitigen Ernährung sehen Vampire zwar unglaublich gut aus aber sie leiden auch an Vitaminmangel.
Gerade Vitamin C und D sind in unserem Körper wichtig. Sie sorgen dafür, dass Enzyme gebildet werden unter anderem auch das Enzym, welches für die Knoblauchverträglichkeit verantwortlich ist.
Der Knoblauch aus der Familie der Lauchpflanzen zeichnet sich durch seinen charakteristischen Geruch aus. Die Aminosäure Alliin ist der Träger dieses Geruchs.
Besonders dieser Geruch ist für Vampire unerträglich – ähnlich wie Rauchbomben für Menschen. Verstärkt wird dies natürlich noch durch die verstärkten Sinnesfähigkeiten der Vampire. Das Fehlen der knoblauch-abwehrenden Enzyme in den Schleimhäuten (z.B. Auge, Nase, Rachen) verursacht starke Schmerzen, die zu Besinnungslosigkeit führen können.
Um ihren Vampir zu schützen sollten sie ihn von Knoblauch fernhalten. Sollte er dennoch damit in Berührung kommen, kann es helfen, wenn sie ihm feuchte Tücher vor das Gesicht halten – am besten mit Lavendelessenzen. Dies hält das Alliin ab.
Um ihren Vampir resistenter gegen Knoblauch zu machen – sollten sie versuchen ihm besonders gesunde Menschen schmackhaft machen (der Biobauer von nebenan vielleicht). Blutorangen und roher Fisch ist ebenfalls gut für ihren Vampir – beides ist Nahrung, die sie vertrage und mögen – zudem ist es auch eine Abwechslung zu dem sonst so beblieben Jungfrauenblut.
Diese Tipps können ihnen helfen, das Leben ihres Vampirs erheblich zu verbessern. Er wird es ihnen danken – sie wissen schon wie. ;)
*der Essay ist im Rahmen eines Adventskalenderwettbewerbes entstanden - er ist unbearbeitet.
haifischmaedchen - 21. Dez, 13:57


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